Schreibglück – Danke für die Tankstelle

Schreiben ist für mich Seelen-Nahrung und eine meiner Ausdrucksformen. Hast Du es schon immer geliebt zu schreiben und spürst da eine Resonanz, eine Sehnsucht, dem mehr Raum zu geben? Dann schau Dich nach Möglichkeiten. Vor vielen Jahr fiel mir das Buch „Der Weg des Künstlers – Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ in die Hände. Ich kann es wärmstens für eine integrale Schreibpraxis empfehlen  und habe hierzu auch einen Artikel „Aus meiner Bibliothek: Der Weg des Künstlers“ geschrieben.

Durch meine Mitwirken in der Online-Community humantrust, initiiert von Andrea und Veit Lindau, bin ich Anfang des Jahres auf deren Kurs „Schreib-Glück“ gestoßen – und es war wahrhaftig ein großes Glück und Luxus, Teil dieses Kurses gewesen zu sein. Neben zwölf inspirierenden Lektionen stellt der Kurs einen Draht zu Verleger*innen her. Vor allen Dingen ist durch den Kurs aber auch eine Community an Gleichgesinnten entstanden, eine sich stärkendes, gemeinsam lernendes Feld, das sich immer weiter entwickelt.

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SchreibGlück  – Energietankstelle – ein Rückblick zum Tagesworkshop

So ist das Schreib-Glück-Kurs mit dem Kurs nicht abgeschlossen und geht immer weiter:

Gerade hatte LifeTrust, das Unternehmen von Veit Lindau zu einem Tagesworkshop „Schreib-Glück – eine Energie-Tankstelle“ eingeladen. Und eine Energietankstelle war dieser Workshop wirklich. Vielen herzlichen Dank an alle, die diesen Tag so besonders machten – an alle Teilnehmer*innen für den Austausch, die Stärkung und den Applaus, an die Verleger*innen Cornelia Linder (Gründerin des Sheema Verlages), Ulrich Ehrlenspiel (Verlagsleiter Randomhouse), an Joachim Kamphausen (Gründer der J.Kamphausen Mediengruppe GmbH), für alle Life Trust-Menschen, die den Raum so wunderbar bereitet haben, für Veit Lindau und seine Marketing-Impulse.

Insbesondere die Verleger*innen haben mich sehr inspiriert. Jede/r von ihnen konnte auf ihre/seine individuelle Weise transportieren, mit welcher Leidenschaft sie/er seine Tätigkeit ausfüllt. Das hat mir das „System Verlag“ zutiefst menschlich vor Augen geführt. Jetzt sehe ich einen Verlag nicht mehr nur als Abnehmer meiner Schreibprodukte an, sondern „sehe“die darin arbeitenden Menschen als Gegenüber und Spiegel, denen das Schreiben, die Bücher, die „Verpackung“ von Wissen, Gefühlen und Geschichten, die Weiterentwicklung von Menschen genauso sehr am Herzen liegt, wie mir (und vielen anderen Menschen). Sie haben im Verlagswesen ihr Terrain gefunden, diese Welt schöner und runder zu machen.

  • Cornelia Linder hat mich mir ihrer Ruhe, Tiefe und Spiritualität sehr inspiriert. Danke für die tolle fünf Punkte-Übung!
  • Ulrich Ehrenspiel war so locker, flockig, heiter, so verschmitzt, so persönlich – und hat dennoch ehrlich, sehr liebevoll und wertschätzend einige heikle Knackpunkte aufgezeigt, die für (angehende) Autor*innen beachtenswert sind. Insbesondere ist mir eine Falle bewusst geworden, in die wohl so einige Autor*innen tappen: Man weiss um seine Geschichte, spürt Besonderes,  Musterhaftes, Exemplarisches in ihr auf, findet Mitteilenswertes darin, denkt, die eigene Lebensgeschichte, das eigene Schicksal, die eigene Heldenreise könnte DER Schlüssel, DIE Inspiration, DER NEUE BESTSELLER werden – doch oft ist dem nicht so. Schreiben ist auch ein Instrument der Selbstklärung. Und manchmal ist es gut und ausreichend, wenn es dabei bleibt.
  • Joachim Kamphausen und das „Team Kamphausen“ haben mich besonders beeindruckt. Hier war deutlich spürbar, wie sehr der Verlag in die Bedürfnisse von Autor*innen hineingedacht hat und sich konsequent in ihren Dienst stellt. Ein echtes Anliegen, kein Produkt, keine Vermarktungsstrategie. Das hat mich schon sehr berührt. Dabei hat Joachim Kamphausen klar auch die Schwierigkeiten der Branche benannt: Das gedruckte Buch – im Strudel befindlich inmitten eines sich immer größer auftürmenden digitalen Medien-Tsunamis (der sicherlich so manches Wertvolle auffrisst).

Alle Verleger*innen standen auch für Speed-Datings bereit – eine Möglichkeit, die ich nicht wahrgenommen habe, denn: mein Exposé war und ist noch immer nicht fertig. Darüber habe ich mich vor der Veranstaltung sehr gerärgert. Doch im Nachhinein bin ich froh, dass ich noch nicht so weit bin. Denn ich habe beim Workshop nochmal einige für mich hilfreiche Tipps bekommen, die ich bei der Exposé-Erstellung beachten werde. Insbesondere werde ich darauf achten, jedem Abschnitt zwei-drei Kernformulierungen voran zu stellen.

Unterwegs zum guten Leben – mein Medienprojekt

Das Highlight des Tages, auf das ich auch den ganzen Tag hingefiebert habe, war für mich, mein Buchkonzept, in fünf Minuten präsentieren zu dürfen. Ich hatte mich einige Tage darauf vorbereitet; letztendlich habe ich tagsüber das Konzept, das ich mir zurecht gelegt hatte, komplett umgeschmissen und auf der Bühne intuitiv losgelegt. Es waren wahrlich sehr aufregende fünf Minuten!

Ich kann gar nicht richtig einschätzen, wie die Resonanz darauf war:
In jedem Fall bin ich froh, diese Chance genutzt zu haben.

Danke an alle, die so wohlwollend und begeistert Applaus spendeten. Ich fühlte mich getragen.

Und um was geht es bei „Unterwegs zum guten Leben“ in ganz wenigen Sätzen formuliert?1)Ein wenig kannst Du die Thematik sicher erahnen, wenn Du Dich meinen Blog schon kennst :-)…
Wohl die meisten Menschen von uns tragen die Sehnsucht nach einem guten Leben in sich – und zwar nach einem guten Leben, das nicht nur bis zur eigenen Haustür reicht, sondern darüber hinaus geht und integriert für eine bessere Welt wirkt – ich zitiere hier immer gern die Ergebnisse einer Studie der Bertelsmann Stiftung, nach der sich mehr als 80 Prozent aller Deutschen eine andere Wirtschaftsordnung wünschen, die gerechter, würdevoller und ressourcenbalancierter ist). Doch viele von uns wissen nicht, wie das geht. Meiner Meinung nach sind die Globalen Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals, die idealen Leisterne für eine Wirken für eine bessere Welt dar (ich habe dazu auch den Artikel: „Das Wunder Weltrettung möglich machen – Deine Weichenstellung und mögliche Leitsterne“ verfasst). Und ich habe eine weitere gute Nachricht: Um dieses Wunder möglich zu machen, braucht es „nur“ die magischen fünf Prozent (siehe hierzu auch meinen Blogartikel: „Weltrettung meets Mengenlehre – und was Du selbst damit zu tun hast“.) 
Mit diesem Medienprojekt möchte ich richtig Lust darauf machen, dafür zu wirken. Ich will es fühlbar machen, dass das „Abenteuer Weltrettung“ kein Verzichtsprogramm bedeutet, sondern dass es richtig Freude machen kann, diesen Weg zu gehen. Meine „Transportmittel“ dafür sind persönliche Geschichten und Geschichten von anderen Menschen, die schon jetzt für ein besseres Morgen gehen. Und den notwendigen Werkzeugkoffer, obendrein gefüllt mit vielen Tipps, um sofort aktiv zu werden, samt eines inspirierenden Soundtrack des Wandels liefere ich gleich mit.

Hast Du´s gekriegt?
Gefällt Dir das?
Daran arbeite ich, gemeinsam mit Chris Batke und der Illustratorin Tanja Wehr – und ich freue mich ebenfalls, weiterhin Teil der Schreib-Glück-Community zu sein. Das ist für MICH ein Teil MEINES GUTEN LEBENS… 

 

References   [ + ]

1. Ein wenig kannst Du die Thematik sicher erahnen, wenn Du Dich meinen Blog schon kennst :-)…