Vom Semesterprojekt zum Ministerium für Glück – oder: Was entfacht werden will…

1-auni

Juchu! Morgen beginnt mein erstes Uniseminar an der Leuphana Universität Lüneburg. Gemeinsam mit Antoniya Hauerwaas vom Institut für Unternehmensentwicklung begleite ich Studierende durch das Seminar: „Nachhaltiges Wirtschaften und Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis: Lösungsmodelle für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen in der Region Hannover“

Ich habe richtig Lust darauf, Studierende zu motivieren, dieses Seminar als Chance zu betrachten, Wirtschaft sinnvoller, achtsamer und gerechter zu machen, und sie spüren zu lassen, dasss sie ihren Teil dazu beitragen können. Dabei nehme ich morgen eine Geschichte auf, die vielleicht dafür sorgt, dass bei den Studierenden der Funke überspringt: Dem einen oder anderen dürfte das Ministerium für Glück oder aber die selbst ernannte Glücksministerin Gina Schöler schon einmal über den Weg gelaufen sein. Das Ministerium für Glück ist im Rahmen eines Semesterprojektes entstanden. Gina Schöler gründete später ihr eigenes Unternehmen dazu, bietet Glücks-Workshops und Kampagnen an und hat mittlerweile auch ein Buch dazu veröffentlicht.

Wer weiß also, was aus diesem Praxisseminar entstehen mag? Schließlich ist es wie ein Wunder, dass dieses Seminar stattfindet, denn ich bin Kulturwissenschaftlerin, und dank eines transdisziplinären Tandemteachings ist das nun möglich. Ich freue mich sehr und werde mein Bestes geben, dass dieses Seminar richtig rockt, denn wir haben viel vor: Mein Zielbild ist die Multi-Level-Perspektive, eine Transformationsmodell nach Frank Geels. Mein Wunsch ist, dass die Transformation passiert. Drückt mir die Daumen, dass ich mit diesem Seminar einen „kleinen Vers dazu beitragen kann“.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *