Ich bin übrigens Milliardärin – und was das vielleicht mit der Rettung unseres Planeten zu tun hat

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Vor kurzem war Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut: Es ist in der Tat sehr besorgniserregend, wie sehr die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Ungefähr 10 Prozent aller Menschen unserer Weltbevölkerung lebt in extremer Armut. Zwar ist diese Zahl in den vergangenen Jahren sehr gesunken1)http://www.tagesspiegel.de/politik/armut-in-der-welt-anteil-der-extrem-armen-sinkt-unter-zehn-prozent/12408146.html, doch wirst Du mir beipflichten: Auf einem Planeten, auf dem genug für alle da ist, darf das überhaupt nicht sein. In unserem Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, gilt jeder 4. bis 6. Menschen als armutsgefährdet (das betrifft Menschen, die weniger als 942,00 Euro monatlich zur Verfügung haben).2)https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/10154668129060680/ Das finde ich besonders eklatant, denn wir könnten eine gerechte Verteilung der Reichtümer wirklich besser hinbekommen.

Aber wie kommt es, dass ich mich als Milliardärin fühle?
Und was hat das damit zu tun, dass wir hoffentlich zukünftig eine gerechte Verteilung der Reichtümer dieser Welt anders hinbekommen?

Neulich habe ich eine Übung zum Thema Reichtum gemacht, die mich sehr beeindruckt und in mir etwas „verschoben“ hat: Daneben, all seine materiellen Reichtümer und Schulden aufzulisten, galt es in dieser Lektion, sich einmal all seiner Fähigkeiten, seiner Beziehungen und seiner bisherigen Lebenserfahrungen bewusst zu werden. Indem ich all das aufgelistet habe, bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen: Mein Vermögen beträgt über 25 Milliarden Euro (aber eigentlich verfüge ich geschätzt über einen unendlichen Reichtum…). Mach vielleicht auch Du einmal diese Übung für Dich:

  • Was ist Dir Dein eigenes Leben wert?
  • Wie viel ist es Dir wert, dass Du Deine Liebsten an Deiner Seite hat?
  • Was ist es Dir wert, dass Du lieben, lachen, laufen, sehen, hören, schmecken und riechen kannst…?
  • Wie viel sind Dir all Deine bisherigen Lebenserfahrungen wert?

Selbst wenn Dir das komisch vorkommt, und Du Dich dagegen sträubst, Dein eigenes Leben zu Form von Geld zu bewerten.. Ist es nicht verblüffend, wie sehr sich Dein Verhältnis zu Deinem materiellen Reichtum verändert?3)Ich finde übrigens, dass das Wort „Humankapital“, dass ja manchmal in Personalabteilungen herumkreist, dadurch noch einmal eine andere, wirklich wertvolle Bedeutung erfährt…  

Dein innerer Reichtum… und was er mit einer besseren Welt zu tun hat

Wenn ich jetzt weiter denke und mir dann überlege, was wir alles damit anfangen können, wenn wir uns dieser immateriellen Reichtümer bewusst sind… Wir könnten sie einsetzen, um damit den Reichtum anders zu verteilen, weil wir um andere Reichtümer wissen. Das heißt nicht, das die Armen in „Luft und Liebe“ glücklich werden sollen. Das verändert aber sehr wohl unser Wertebewusstsein, das verändert unsere Verantwortung, das verändert unser Handeln. Denn wenn Du Deinem eigenen Leben mutmaßlich einen solch hohen Wert einräumst, dann ist jeder andere Menschen doch sicher genauso viel Wert, oder? Und dann würdest Du vermutlich auch sehr viel dafür tun, dass es allen anderen Menschen ebenfalls gut geht, oder? Außerdem: Wenn Du Dir Deines inneren Reichtums bewusst bist, musst Du dann noch immer mehr materieller Reichtümer anhäufen anstatt dafür zu sorgen, dass andere Menschen auch selbst Reichtum erfahren. Reichtum zu erlangen, ist dann sicher mehr als „Chacka-Chacka, die Millionen scheffeln“, oder?

Ich glaube, dass dieses andere Bewusstsein etwas verändern wird. Deswegen wünsche ich mir, dass sehr viele Menschen, diese anderen Formen des Reichtums für sich entdecken und nicht ausschließlich auf äußeren Reichtum fokussieren. Übrigens sind wir priviligierten Menschen aus den reicheren Ländern ganz besonders in der Verantwortung, diese Dimension des inneren Reichtums weiter zu verbreiten, denn wir leben in dem Luxus, diesen bewusst erfahren zu dürfen. Vielleicht hast Du ja schon einmal vom Maharishi-Effekt gehört (der allerdings nicht ganz unmstritten ist): Durch transzendentale kollektive Meditation gingen die Kriminalitätsrate, die Zahl der Autunfälle und Krankenhauseinlieferungen zum Zeitpunkt der Meditationen zurück.4)Mehr dazu: http://meditation.de/bessere-welt/

Ich hoffe, dass diese Überlegungen nicht zu zynisch für Dich klingen. Ich glaube fest daran, dass damit ein Unterschied zu erreichen ist, dass die Armen materiell reicher werden und wir Reichen an „inneren Werten“ gewinnen.

Also: Auch wenn das wissenschaftlich mit Sicherheit nicht nachweisbar ist: Ich glaube, mit diesem anderen Bewusstsein wird es möglich sein, diese Welt für alle Menschen wirklich reicher zu machen. Bist Du dabei?

 

PS:

Diese Übung habe  ich im Rahmen des Kurses „Guter Reichtum“ von Veit Lindau gemacht, an dem ich gerade teilnehme. Auch Du möchtest mehr äußeren und inneren Reichtum in Deinem Leben erschaffen? Dann teste doch mal… Vielleicht sind diese Lektionen auch etwas für Dich. Oder Du findest andere Wege, diese Themen für Dich zu lösen. In jedem Fall wünsche ich mir, dass wir andere Wege finden, unsere Arm-Reich-Schere aufzulösen, als auf die Reichen, die Politiker und/oder dasSystem zu schimpfen und unsere vermeintliche Armt zu beklagen…

References   [ + ]

1. http://www.tagesspiegel.de/politik/armut-in-der-welt-anteil-der-extrem-armen-sinkt-unter-zehn-prozent/12408146.html
2. https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/10154668129060680/
3. Ich finde übrigens, dass das Wort „Humankapital“, dass ja manchmal in Personalabteilungen herumkreist, dadurch noch einmal eine andere, wirklich wertvolle Bedeutung erfährt…  
4. Mehr dazu: http://meditation.de/bessere-welt/

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