human trust: Integrales Basislager und Veränderungsfundament

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Human Rising Dezember 2016 – Ein Teil unserer Hannover-Gruppe vor der Party (und ich mich siehst Du ganz rechts in der ersten Reihe)

Die meisten, die mich persönlich kennen, wissen: Ein fester Baustein meines täglichen Lebens ist der humantrust geworden. Hier möchte ich Dir beschreiben, was die Mitgliedschaft im human trust für mich bedeutet und was ich visionär darin sehe. Außerdem möchte ich Dich einladen, einmal vorbei zu schnuppern, wenn Du neugierig geworden bist.

Wie ich zum humantrust kam – mein Anfang

2013 war ein anstrengendes Jahr gewesen. Ein Umbruchs- und Aufbaujahr. Die Gründung der Genossenschaft DIE.Kommunikationsgenossen eG, deren Initiatorin und Vorstandsvorsitzende ich war, war im Jahr zuvor gescheitert. Daran wäre ich fast zerbrochen, aber in 2013 habe ich mich wieder berappelt, startete mit einem neuen Projekt durch. Ich wollte fortan Marketing und Public Relations für nachhaltig und sinnstiftend orientierte Unternehmen machen, hatte gerade mit Jens Hansen und Hans Grimmelmann gemeinsam erfolgreich zum ersten Mal den LeineHeldenJam nach Hannover geholt.

Doch ich fühlte mich ausgepowert, ich hatte so sehr gekämpft in den vergangenen drei Jahren.
Noch immer saß mir das Scheitern dieser Genossenschaft tief in den Knochen;
ich hatte fast das Vertrauen in unternehmerische Kooperationen verloren
– und eigentlich war es immer genau darum gegangen,
eigentlich hatte ich mich auch deshalb selbständig gemacht:
um gut und sinnstiftend mit anderen zusammen zu arbeiten, sich gegenseitig zu stärken.
Ich wusste nicht mehr, ob das alles noch Sinn machte.
Ich hatte das Gefühl, ich bräuchte ein Coaching in allen Lebensbereichen.

„Ein Rundum-Coaching für Alles? Ich glaube ich habe da etwas für Dich: Den Living Master Club von Veit und Andrea Lindau  – das ist so etwas wie eine Coaching Community für alle Lebensbereiche. Ich schick Dir mal einen Link zu ein paar Videos. Dann kannst Du ja schauen, ob das was für Dich ist“, erzählte mir Hans begeistert, als ich ihm relativ offen von meiner damaligen Stimmungslage berichtete.

Was ich zu Beginn dachte:
„Seelengevögelte, sexy Erfolgsdisziplin – ist das eine Sekte, oder was?“

Zögernd und skeptisch schaute ich mir erste Begrüßungsvideos von diesem Veit Lindau an. Das hört sich alles so WOW an – wie in einer Sekte. Sexy Erfolgsdisziplin? Integraler Ansatz? Diese vielen englischen, hippen Begriffe? Irgendwie war mir das alles noch nicht ganz geheuer. Ich tigerte misstrauisch um dieses Ding herum. Vision aufstellen? Ziele setzen? Buddys suchen? Livetreffen in Hannover?

Was ich heute denke:
Mein integrales Basislager – Fundament für meine fulminanten Veränderungen seit 2014

„Nun ja, dann versuchst Du es für ein paar Wochen lang. Jeweils einen Coach für alle Lebensbereiche kannst Du Dir sowieso nicht leisten“, lautete schließlich mein Entschluss. So stieg ich ein – und bin bisher dabei geblieben. Der humantrust (denn das ist mittlerweile aus dem LivingMasterClub geworden) ist in den vergangenen drei Jahren ein fester Bestandteil meines Lebens geworden, meine tägliche Übungsmatte, meine ganz persönliche Heldenreise – eine Art integrales Fitness-Studio für Herz, Hirn und Hand, ein Möglichkeitsraum in mir und dir, aus mir und dir – für uns. In der Tatvergleichbar mit einem integralen Fitness-Studio, denn die 1 Euro pro Tag entsprechen Fitness-Studio-Konditionen. Doch hier geht es um weit mehr als um Deine bloße Körper-Oberfläche („Fleisch-Klöpschen“, wie Veit immer so schön nennt).

Ich glaube, dass es so etwas wie den humantrust unbedingt braucht. Denn in jedem Menschen schlummert ein so großartiges Potenzial, das wir bei weitem noch nicht wachgeküsst haben. Wenn wir aber all die Herausforderungen, die wir auf diesem Planeten haben, wirklich lösen wollen, dann brauchen wir ganz viele dieser wundervollen Potenziale, von denen wir im Jetzt noch gar nicht ahnen, dass sie wie eine Perle nur entdeckt werden wollen. Wenn du an dein und mein Leben glaubst, mach es dir möglich, nach deinen kostbaren Perlen zu tauchen – zum Beispiel im humantrust.“

So habe ich es auf der Website des humantrust beschrieben, auf der ich als eine der Expert*innen selbst auftrete und meine Meinung kundtun darf – und das macht mich stolz.

Was hat sich bei mir konkret verändert?

Seitdem ich Teil des humantrusts bin, hat sich bei mir jede Menge verändert – und dazu hat sicher auch der human trust beigetragen, aber natürlich nicht nur. Konkret hat sich bei mir folgendes getan:

  • Mein Berufsleben hat sich komplett verändert – und zwar so, wie ich es mir immer gewünscht habe.
    • Ich habe seit einem halben Jahr eine (halbe) Stelle als Projektkoordinatorin beim Verein Transition Netzwerk e.V., um die deutsche Transition Town-Bewegung systematisch aufzubauen. Die halbe Stelle passt für mich wunderbar, denn so habe ich Freiräume für andere Projekte. Mit dem Job beim Transition Netzwerk habe ich ein Teilziel erreicht, mit einem beruflichen Wirken meinen Anteil zur gesellschaftlichen Transformation beizutragen.
    • Ich bin ebenso seit einem halben Jahr als freiberuflicher Coach für das Institut für berufliche Bildung IBB AG aktiv und begleite arbeits- und sinnsuchende Menschen in ihrer Neuorientierung.
    • Seit Wintersemester 2016/2017 habe ich einen Lehrauftrag an der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema „Gemeinwohl-Ökonomie und Nachhaltig wirtschaften“ und hoffe sehr, dass ich diesen fortsetzen darf.
    • Seit knapp zwei Jahren bin ich sogar als Teamleader im human trust unterwegs und begleite Trustees in Hannover auf ihrem Weg.
    • Seit einem halben Jahr schreibe ich regelmäßig für das Online-Magazin compassioner zu Themen der Gemeinwohl-Ökonomie, der Transition Towns und der gesellschaftlichen Transformation.
    • Nachdem ich jahrelang darauf herumsinniert habe, arbeite ich jetzt tatsächlich an einem Buch -und habe jetzt kurz nach Weihnachten sogar einen Verlag dafür gefunden. => Allein dieses Ergebnis ist schon der OBERHAMMER!
  • Schließlich: In meiner Wahrnehmung bin ich generell gelassener, souveräner und vor allem: wesentlicher und wesentlich selbstwirksamer geworden.

Natürlich habe ich noch viele weitere Baustellen. Vor allen Dingen mag ich noch viel mehr Balance in mein bisher sehr auf meine Beruf(ung) orientiertes Leben bringen – und ich lege hier auf diesem Blog – voraussichtlich im Laufe des Januars 2017 – auch noch meine Baustellen offen. Doch ich kann für mich sagen: Die Mitgliedschaft im humantrust lohnt sich für mich in jeglicher Hinsicht, sie ist mein tägliches Erinner-Mich.

Kickstart

Für wirklich alle Lebensbereiche? Wie funktioniert das mit dem humantrust denn genau?

Starkes ICH – Starkes WIR – Starke WELT
– das ist das Motto des humantrusts und um diese drei großen Themen geht es auch – und zwar umfassend. Es ist hier also nicht nur Egoshow angesagt. Doch wie funktioniert das? Durch die integrale Anlage, die konsequent umgesetzt ist – und zwar dadurch, dass jeder Tag einem bestimmten Thema zugeordnet ist und Du täglich morgens einen Impuls erhältst – als Einladung, Dich damit zu beschäftigen – und zwar:

  • Montags zum Thema Erfolg
  • Dienstags zum Thema Körper
  • Mittwochs zum Thema Arbeit
  • Donnerstag zum Thema Beziehung
  • Freitags zum Thema Deine Verantwortung in der Welt
  • Samstags zum Thema Glück
  • Sonntags zum Thema Seele

Zusätzlich gibt es einmal wöchentlich ein Life-Video von Veit Lindau unter dem Motto „OPUS – Meisterwerk Deines Lebens“, in dem er ein (Übungs-)Thema der Woche anbietet und – nachdem er auf Fragen von uns Trustees eingegangen ist – dieses zumeist mit einer integrierenden Meditation abrundet.  Zusätzlich gibt es viele Kurse, die jeweils einen Aspekt oder mehrere Aspekte miteinander verworben thematisieren und in vielen Übungen vertiefen, bspw.

  • Think Big Evolution – einen Kurs zu Entfaltung Deiner Selbstwirksamkeit
  • The Call – eine Entdeckungsreise für Deine Berufung
  • Love Revolution thematisiert Deine Liebes- und Beziehungsfähigkeit
  • Guter Reichtum lässt Dich erforschen, wie reich Du bereits bist und wie Du mehr (im)materiellen Reichtum generieren kannst
  • und viele Kurse mehr. Die meisten davon sind tatsächlich kostenfrei.

Durch die vier Jahre Human Trust /Living Master Club ist mittlerweile ein reichhaltiges Buffet, eine Bibliothek an Videos und Audios entstanden, aus der sich alle Trustees nach Bedarf bedienen können. Zusätzlich gibt es hunderte von Gruppen zu den unterschiedlichsten Themen – bspw. habe ich gerade eine Selbsthilfe-Gruppe von Eltern von Transgender-Kindern entdeckt. Es kommen ALLE THEMEN auf den Tisch. Hier stärken sich wache Menschen miteinander-füreinander. Niemand ist hier falsch oder richtiger… Auch das Online-Magazin compassioner trägt zur Themenvielfält und „Diskursivität“ bei – und glaub mir, im trust entstehen über die compassioner-Artikel noch ganz andere, tiefgehendere Diskussionen, als Du das „von außen“ erahnen kannst.

Gemeinsam mit Katinka begleite ich Dich im „Salon für Deine Seele“

Schließlich gibt es noch über 200 Teamleader – vorwiegend im deutschsprachigen Raum, die in lokalen Gruppen wirken. In Hannover sind wir (ich glaube) acht Teamleader – und ich bin einer davon – und ich freue mich, Dich gemeinsam mit meiner Freundin Katinka van der Meulen mit dem „Salon für Deine Seele“ zu begleiten. Ich schreibe in Kürze noch mehr darüber.

Für mich ist der humantrust weit mehr als „narzistisches Erfolgs-Chi-Chi“, das drückt auch schon sein Name „humantrust = Vertrauen in uns Menschen“ aus. Ich bin fest davon überzeugt: Bei den Herausforderungen, die wir derzeit auf unserem Planeten haben, brauchen wir neue lernende Gemeinschaften, in denen wir uns gegenseitig stärken und gemeinsam miteinander wachsen, um unsere Potenziale zu wecken. Das Internet unterstützt bei der digitalen Vernetzung und dabei, Wissen zu teilen – und wenn wir uns darüber hinaus vor Ort vernetzen können, dann stärkt das ungemein. Der humantrust ist eine dieser essentiellen lernenden Gemeinschaften.

Gibt es Alternativen zum humantrust?

Natürlich ist der humantrust nicht die einzige Plattform dieser Art. Gerade in diesen Tagen etablieren sich  ähnliche Communities wie der humantrust, wie zum Beispiel:

… und vermutlich noch einige mehr, die ich selbst noch nicht kenne. Dieses „Community-Building“ entspricht also tatsächlich den Zeichen der Zeit, unserer Sehnsucht, uns selbst und diese Welt zu heilen, denn es geht schon lange nicht mehr nur um Dich allein. Da ist etwas Größeres im Aufbruch. Also…

… worauf wartest Du noch?

Wir Menschen der westlichen Welt sind so reich.
1 Euro pro Tag sind Peanuts.
Ich finde es hingegen wichtig und fast überlebensnotwendig,
dass jede/r von uns an ihrer und seiner Potenzialentfaltung arbeitet,
denn wir haben diese Freiräume
– nicht für unser Ego-Erfolgsding,
sondern damit jede und jeder von uns seinen Teil zur Transformation
und Befreiung unserer Gesellschaft beitragen kann.
Denn vielleicht ist das unser Weg, der Welt einmal das zurück zu geben,
dass wir uns auf Kosten anderer genommen haben.
Denn das ist ein Schmerz, der tief in vielen von uns wohnt
den wir nicht so gern anschauen,
der ganz beharrlich inwändig nach uns ruft.
Er wird nicht aufhören und sich zeigen. Auch bei Dir.

Also: Machst auch Du Dich auf den Weg?
Wenn Du in den humantrust, findest begleite ich Dich gern – ein kleines oder sogar auch längeres Stück Deines Weges. Interesse bekunden kannst Du hier:
www.humantrust.com 

3 thoughts on “human trust: Integrales Basislager und Veränderungsfundament

  1. Willkommen in 2017!

    Liebe Stephanie,

    ich bin schon längere Zeit Veit im Netz gefolgt, habe in den vergangenen Monaten begonnen meinen „Guten Reichtum“ mit ihm zu erarbeiten und so sprechen mich Deine Worte hier sehr an.

    Zumal: auch ich bin in der TransitionTownInitiative unterwegs (Weimar im Wandel) und möchte die Ziele unserer Gruppe auch in mein berufliches Umfeld mehr hineintragen und verankern… es ist mir einfach ein Bedürfnis, auch das Thema ‚Geld neu denken‘ anzugehen!

    Ich bin im Bereich der Absicherungen und Geldanlagen tätig (komme also aus dem Bereich der Finanzen als Maklerin) und vollziehe gerade so einiges an Veränderungen! Ich bin dabei meine Beratung auf ganz neue Füsse stellen – da habe ich mir bereits schon einiges an Inspirationen bei Veit geholt, hab Menschen kennengelernt…

    In mir ist viel in Bewegung und ich bin in kleinen Schritten dabei, es umzusetzen…

    Und als „neue TrustIn“ freue ich mich darauf, Dir und manch anderem dort zu begegnen und gemeinsam die Zeit des Wandels zu meistern.

    Da die Plattform noch etwas ruckelt nutze ich diesen Weg.. 😉

    Bis bald? !
    Dir viel Neugier und Freude am und im Leben in diesem Jahr!

  2. Liebe Ulrike,

    mich freuen Deine Worte sehr!

    Ich finde es so schön, welche Verbindungsfäden sich gerade zusammen spinnen. Ich habe übrigens vor einigen Wochen mit Deiner Transition-Kollegin Rosemarie aus Weimar telefoniert. Wir hatten auch ein sehr gutes Gespräch über das Thema „Neuer Reichtum“ und haben über den Fragebogen gesprochen.

    Ich wünsche mir sehr, dass aus der zarten Verbindung humantrust zu im Transition-Umfeld schaffende Menschen zwei gut sichtbare sich überschneidende Felder werden mögen, die sich gegenseitig befruchten und vielleicht einmal für eine gemeinsame große Vision miteinander verschmelzen. (Das ist meine Vision.)

    Wir Transitioner können die Themen „Selbstwirksamkeit, Selbstliebe und Businesswissen“ sehr gut aus dem humantrust nehmen und davon lernen.
    Und wir Transitioner können Transition-Wissen (gute Gruppenkultur, Ressourcen achtsamen Umgang, „Handarbeit“) in dieses Feld hineingeben.

    Herzliche Grüße nach Weimar,

    Steffi.

  3. Übrigens Ulrike – die neue Plattform scheint wieder zu gehen. Willst Du den Kommentar vielleicht dort reingeben?

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