Das letzte Kapitel meines ersten Menschenlehrer-Buchs – Ein Tag am Ende des Jahres 2018

Mein Menschenlehrer-Tagebuch Part 11

einstein

Es ist Samstag, der 08. Dezember 2018 – ein schöner Tag, um dieses ganz besondere Jahr zu feiern. Wir surfen und tanzen zusammen durchs Welt-All in einer Location, die sich Welt-All nennt. Zwei ganz besondere Jahre liegen hinter mir, hinter uns. Gemeinsam konnten wir Geschichte schreiben, haben die Saat für „Neue Sternstunden der Menschheit – Die innere Reise“ mit gelegt. Vor Jahrhunderten entdeckten etwa Christopher Kolombus, Vasco da Gama, Marco Polo und Alexander von Humboldt neue geographische Terrains. Wir gingen auf Bewusstseinsreise, aktivierten neue Areale unseres Seins, eroberten ins uns schlafende Potenziale. Erwachten. Entdeckten neue Bewusstseinsräume. Albert Einstein sagte:

„Kein Problem kann auf der Bewusstseinsebene gelöst werden,
die es geschaffen hat.“

Deshalb sind wir aufgebrochen, um uns neue Dimensionen zu erschließen. Denn wir alle sahen und sehen die Herausforderungen und Probleme, die wir uns selbst geschaffen hatten: ein kollektives Burnout auf vielen Ebenen. Eine erschöpfte Welt. Erschöpfte Menschen. Kriege im Innen und Außen. Ungerechtigkeiten. Ellenbogen. Wir hatten die Ahnung, dass es besser anders geht und machten uns auf. Wir sind ein lebendiges Experiment, entdeckten Räume der Stille inmitten des lauten Lärm um Alles und Nichts, kultivierten die Lust auf ein neues Bewusstsein, das die Balance von Innen und Außen lebt und deswegen die Bestätigung und Status im Außen nicht mehr so nötig hat, freundeten uns an mit unseren Schatten und konnten deshalb immer besser Frieden schließen, mit uns selbst und anderen.

Wir. Heute feiern wir. Ahnend, dass wir unsere neue Menschen-Möglichkeit wahr machen können. Wir haben es in der Hand. Weil wir uns der Schätze unserer Vergangenheit erinnert haben und sie jetzt integrieren können. Wir haben uns als gute Schüler erwiesen und sind selbst zu guten Lehrern gereift. Menschenlehrer. Den Tag haben wir mit einer Zeremonie begonnen, jeder von uns präsentierte kurz eines seiner und ihrer Learnings in einer Performance, jede und jeder wurde gefeiert, gebührend gewürdigt, johlend beklatscht oder erntete beührte Stille für ihre oder sein Wahrhaftigkeit. Jede und jeder bekam dann ganz feierlich ihr und sein Zertifikat überreicht. Jetzt tanzen wir ausgelassen, baden in der Musik, geben uns ihr voll und ganz hin, um uns selbst zu feiern, um die Menschheit zu feiern. Das Jahr 2030 kann kommen. Wir sind bereit. Bis dahin werden wir die Welt in Balance gebracht haben. Ein Versprechen, dass wir nun unseren Nachkommen ganz fest geben können.

Und was war, was ist mein Anteil daran?  Ich bin dabei. „Lass mich Teil einer nachhaltigen (Unternehmer-)Bewegung sein, die die Welt zu einem besseren Platz machen.“ In Anlehnung an einen Tocotronic-Song habe ich vor ein paar Jahren diesen Wunsch ausgesprochen. Jetzt ist er wahr geworden. Das ist das größte Geschenk.

Mein Anteil daran ist fast gar nicht so wichtig. Das größte Geschenk ist es, Teil dessen zu sein zu dürfen. Das gibt Glaube – Liebe – Hoffnung. Das Wichtigste: Ich bin voll und ganz wieder Mensch geworden. Ich stehe zu mir. Ich bin wirklich zum Teil der Veränderung geworden, die ich mir für diese Welt wünsche. Ich habe mit meinen Talenten und Kompentenzen meinen Beitrag dazu geleistet, diese Veränderung herbeizuführen.

Ich habe mein Buch geschrieben, dieses das vor Dir liegt, und vermutlich noch ein anderes. (Da ich dies im Frühjahr 2017 schreibe, vermag ich es noch nicht genau zu sagen. Zum jetzigen Zeitpunkt sage ich: Es werden zwei Bücher sein.) Die Bücher habe ich in erster Linie für mich geschrieben, das war mir sehr wichtig. Weil das rauswollte und meinen Veränderungsprozess formte. Mein Spiegel. Schreiben ist mein Ausdrucks- und Bewusstseinswerkzeug.

Gemeinsam mit anderen habe ich außerdem etwas geformt, das anderen Menschen ein Spielfläche bietet, dieses neue Menschsein voller Lust, Leidenschaft, Freude, Trauer und Wahrhaftigkeit auszuprobieren. Das neue Menschsein entwickelt sich langsam zum Kult, zu einer Art Popkultur. Das neue Menschsein greift um sich – und wir konnten es mit initiieren!

Konkreter mag ich heute, am 13. April 2017, noch nicht werden. Doch ich spüre heute, was alles möglich ist in diesen kommenden knapp 20 Monaten. In dieser Zeit lernt ein Neugeborenes gut laufen und fängt dann langsam an zu sprechen, sich zu artikulieren. Und so bin ich voller Vorfreude auf die nächsten Monate, werde voll und ganz dabei sein und mein Bestes geben, auf dass wir es am 08. Dezember 2018 ordentlich krachen lassen – und all das feiern, was wir bis dahin aufgebrochen haben – in uns und anderen, für die Welt in uns und um uns herum. Ich freue mich auch darauf, am frühen Morgen des 08. Dezember 2018 diese Zeilen hier zu lesen und abzugleichen mit der Realität, in der ich dann lebe werde. Ja, ich mache mir gleich ein Erinnermich in meinen Kalender.

So ist dieser 08. Dezember 2018 zwar ein Abschlussfest, eine Feier von uns Menschenlehrern. Doch in ihm liegt ein entscheidender Anfang: Denn nun tragen wir Menschenlehrer all das, was wir in den vergangenen Monaten gelernt haben, immer weiter in diese Welt und leisten einen Beitrag zu ihrer Transformation. Und auch ich wirke daran. Deswegen mag zwar dieses Kapitel vielleicht das Ende meines ersten Menschenlehrer-Buches bedeuten. Doch ich bin mir sicher, die Geschichte wird in weiteren Büchern fortgeschrieben und davon künden, wie wir diese Welt verändern. Also: Machen wir weiter!

Namasté!     

    

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