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Schaulaufen: Vom Leben verführt…

oder: warum ich die letzten vier Wochen anderer Wege ging, als weiter auf diesem Blog zu schreiben und die versprochene SDG-Serie zu starten…
oder auch: alles neu macht der Juni!!

Karussell auf dem Oktoberfest

Synchronizitäten – spirituelle Menschen sagen Dir, diese „Gleichklänge“, diese Wegweiser, diese „Ereignis-Mäzene“, tauchten dann auf, wenn Du mit Deiner Intuition gut unterwegs seist. Wenn Du so seist, wie das Leben Dich gemeint habe, dann öffne Dir das Leben Türen, die Dir zuvor verschlossen gewesen seien. Vielleicht hat Dir das Leben bisweilen diese Wunder-Winke geschenkt…

Und dann: Kennst Du auch das Gefühl, gerade dann vom Leben so komplett absorbiert zu sein, dass eine Reflektion dessen, was Dir da gerade passiert, unmöglich scheint – vielleicht gerade, weil gerade alles so synchron im Fluss ist? Obwohl Du doch Pläne hast, obwohl Du doch mitteilen willst, obwohl Du doch gerade so gut freigeschrieben bist, obwohl Du fühlst, dass ein Mitteilen vielleicht interessant, vielleicht wichtig wäre. Kennst Du das, dass das Leben Dich gerade so will, dass Du einfach nur diese Augenblicke genießen magst, weil sie zu heilig sind, als dass sie zu beschreiben wären? So geht es mir manches Mal… Ich nehme mir vor, über bestimmte Termine, über Vorträge, über Veranstaltungen, über Erlebnisse zu berichten… und dann… sind sie vorbei geflogen so intensiv… und eine weitere Erlebniswelle nimmt mich auf, trägt mich, trägt mich weiter, immer weiter im Strom des Lebens.

Genauso waren meine letzten Wochen. Ich habe an diesen meinen Blog gedacht, Wort- und Berichtsfetzen im Kopf. Die geplante Serie zum nachhaltigen Leben im Kopf… und doch war die Zeit so intensiv, dass ein Eintauchen in den geplanten Stoff nicht möglich schien…. Mit schlechtem Gewissen habe ich an diesen Blog gedacht, der in den letzten Wochen brach lag, meine Pläne mit dieser Serie, mein Versprechen zu starten… und habe es immer wieder verschoben zu schreiben… und …..

… Heute bin ich wieder da… aufgetaucht… nach vier (!) intensiven Wochen, die wie im Fluge vergingen…

… und als ich heute in meinen gefühlt ersten ruhigen Stunden an die vergangenen vier Wochen gedacht habe, da wurde ich mir bewusst, dass sich in einem Monat ein Teil meines Lebens komplett umgekrempelt hat – mein Berufsleben… Auch wenn einiges davon schon früher klar war, und ich quasi ins Neue hineingearbeitet habe. Folgendem habe ich mich im Juni unter anderem voll hingegeben:

  • Zum 01. Juni habe ich meinen (Halbtags-)Traumjob angetreten, bei dem ich für meine Vision gehen kann – als Projektkoordinatorin für das deutsche Transition Netzwerk. Wuuuhuuuu! Und gleich im Juni drei intensive Veranstaltungen organisiert und erlebt, die meinen vollen Fokus forderten: ein Hackathon-Wochenende für den Relaunch unserer Website, dem ersten Projekttag mit unserem Förderer, dem Umwelt-Bundesamt sowie ein Tag, an dem wir uns das Projektjahr offiziell starteten …
  • Am 10. Juni  bin ich als Autorin im neuen Online-Magazin „Compassioner“ mit einem Artikel zur Gemeinwohl-Ökonomie gestartet und werde für den Compassioner regelmäßig monatlich schreiben. Ebenfalls: Wuuuuhuuuuu!!!
  • Mitte Juni tauchte „spontan“ ein zweiter Job auf, der mein Einkommen komplettiert und rund macht – fast wie mit einm Fingerschnipp: Ich bin als Coach und Beraterin für die IBB AG (Institut für berufliche Bildung AG) tätig – wieder einmal. Nachdem ich bis vor knapp zwei Jahren für das IBB tätig war, hatte ich seitdem pausiert. Jetzt suchte das IBB für den Standort Peine dringend einen Coach: mich. Und nachdem ich den Job seit zwei Wochen mache, kann ich schreiben: Klasse, es war eine gute Entscheidung! Ich unterstütze arbeitssuchende Menschen dabei, einen neuen Job zu finden oder sich beruflich sogar nochmal ganz neu zu erfinden. Ich kann also ganz viel Würde wieder geben, Mut machen, Sinn stiften. Toll!
  • Schließlich hat vor etwa einer Woche noch ein sehr spannender Künstler mit einigen Welt-Hits mit einem Biografie-Projekt bei mir angeklopft. So, als würde er sagen wollen: „Steffi, Du Künstlerseele, Du Künstler-Versteherin, Du Künstler-Liebhaberin, Du Kultur-Genießerin, Du in die Schönheit verliebtes Wesen, denk nicht immer nur in Welt-Retten-Dimensionen. Es gibt die Musik, es gibt die Poesie, die Mystik, die Wunder.“ Es steht im Raum, diese Biographie für ihn (mit) zu schreiben, und mein Herz lacht, weil ich einen so faszinierenden Menschen habe kennen lernen dürfen.

Also… jetzt hast Du einen kleinen Ausschnitt von dem erhascht, was mich in den vergangenen Wochen so in seinen Bann gezogen hat. Und vielleicht verstehst Du jetzt ein wenig, warum meine Arbeit am Blog  stockte. Es war, als hätte die Zeit hier stillgestanden, weil woanders das Leben getanzt hat. Jetzt bin ich wieder hier an meinem lieb gewonnenen Schreibplatz, bei meiner Schreibliebe. Und bitte verzeih, wenn es hier ein wenig still war, und sich der Start einer angekündigten Serie ein wenig verzögert. Es passiert! :-).

Und Du? Wie geht es Dir?
Bist auch Du schonmal so von Deinem Weg abgekommen,
obwohl Du doch weißt, dass es eigentlich der Richtige ist?

Herzliche, um Verständnis werbende Grüße,

Steffi.

Buchtipp für Schreib-Liebende: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

Foto (1)

Als Absolventin des Kurses „SchreibGlück von Veit Lindau“ und als als ins Schreiben verliebte Frau, für die Schreiben eine ganz wesentliche Ausdrucksform ist, setze ich mich gerade intensiv mit dem Thema auseinander – genreübergreifend, obwohl ich gerade selbst an einem Sachbuch arbeite.

Gerade habe ich Bianca Ritter ein Feedback zu ihrem wunderbaren Roman-Erstling „das Erbe von Alchatar“ gegeben und dachte, dass diese Gedanken vielleicht auch für Euch von Interesse sein könnten:

Eine großartige Einführung ins Romanschreibe-Handwerk
liefert James N. Frey mit seinen Büchern
„Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ und
„The Key – Die Kraft des Mythos.
Wie verdammt gute Romane noch besser werden.“

Ich habe sie sehr gern gelesen, sie sind gut geschrieben – und lehrreich.

Insbesondere „The Key – Die Macht des Mythos“ hat bei mir einiges „erhellt“. Frey beschreibt darin den Zyklus der Heldenreise nach Joseph Campbell. Campbells Werke sind doch recht mühsam zu lesen – Frey erklärt das locker-flockig-leicht. Daumen hoch!

Das „Wunder Weltrettung“ möglich machen – Deine Weichenstellung und mögliche Leitsterne

„Und ein Schmetterling schlägt seine Flügel
Die ganze Erdkugel bebt
Wir haben überlebt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder

Wir sind so weit auseinander
Doch fühlen uns so nah
Spreche deine Sprache nicht doch versteh jedes Wort
Ich muss nur kurz an dich denken
Das Telefon klingelt
Es bleibt ein Mystischer Ort“

(aus: Welt der Wunder von „Marteria“, interpretiert von Andreas Bourani)

Vor einem guten halben Jahr, Ende September 2015, ist etwas Magisches, etwas noch nie da Gewesenes passiert: Alle 193 Staaten der Vereinten Nationen haben sich auf einen Zukunftspakt geeinigt, haben darin in 17 Punkten die Vision für eine bessere Welt festgehalten und beschlossen, diese gemeinsam erreichen zu wollen. DAS hat es zuvor noch nicht gegeben! Der Zukunftspakt sind die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals, die bis zum Jahr 2030 Wirklichkeit werden sollen. Diese 17 Ziele benennen ganz konkret, was zu ändern ist – etwa, dass kein Mensch mehr hungern darf, dass Landwirtschaft wieder regionalisiert werden soll, dass die Artenvielfalt vergrößert werden soll, dass wir achtsamer mit den natürlichen Ressourcen umgehen sollen undundund – und zwar in konkreten Größen bemessen.

Die globalen Nachhaltigkeitsziele berühren alle Lebensbereiche
– und sie berühren jeden Einzelnen von uns:
Denn damit dieses „Weltwunder Weltrettung“ Wirklichkeit werden kann,
braucht es nicht nur Staaten, es braucht jeden Einzelnen, es braucht wache und aktive Menschen, die selbst dafür einstehen und darüber hinaus die Erreichung der Ziele einfordern.


Und wie reagieren viele von uns auf so etwas wie die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele?
Mit einem ungläubigen Schweigen, mit Skepsis, mit Misstrauen, mit Zynismus, mit einem fragend-spöttischen „Na, Papier ist ja geduldig. Glauben die wirklich daran oder ist das wieder nur so ein „Pro-Forma-Akt“?“, einem resignierendem, achselzuckendem „Ist doch eh wieder nur Politiker- und Staats-Menschen-Geschwätz“ und auch einem besserwissenden Abwiegeln „Solche Verträge sind schon oft genug beschlossen worden. Das ist wie Honig-ums-Maul zu schmieren. Da passiert nix“ Und dann fangen wir in der Regel an, auf diese bösen Politiker zu schimpfen und zu jammern, dass das hier alles eh nix mehr wird.

Offenbar glauben wir also nicht daran, diese Ziele erreichen zu können. Es scheint uns nicht möglich zu sein. Die Weltrettung scheint eine Utopie, die sich nur in den kühnsten Träumen vollziehen mag.

  • Weil es nicht in unserer Macht zu stehen scheint (Ist das wirklich so?).
  • Weil sich erstmal die Gesetzgebung verändern muss, damit überhaupt irgend etwas losgehen kann (Wie ist unser heutiges Gesellschaftssystem entstanden? Indem wir auf Gesetze gewartet haben?).
  • Weil nur die Mächtigen, nur die mit richtig viel Macht und Einfluss die großen weltumspannenden Veränderungen herbeiführen können (Wie haben sich dann jemals gesellschaftliche Umwälzungen vollzogen, wie haben es jemals Menschen geschafft aufzusteigen?).
  • Weil diese Herausforderung so groß und komplex ist, weißt Du gar nicht, wo Du anfangen könntest. Es überfordert Dich. (Wie machst Du das nochmal mit den ganz großen Zielen? Richtig, Du teilst sie in kleine Häppchen und gehst Schritt für Schritt.)
  • Und überhaupt: Weil Du ja erstmal Dein eigenes Leben auf die Kette kriegen musst. (Wobei es ja nicht mehr viel auf die Kette zu kriegen gibt, wenn wir den Karren hier vor die Wand fahren…)

Für keine bessere Welt:
Du hast Visionen? Na, dann geh mal schnell zum Arzt!

Ich bin mir sicher, der Argumente, dass wir die Weltrettung (dieses hehre Ziel, dass so viele Lebewesen wie möglich ein würdiges Leben führen können) ganz bestimmt nicht packen, gibt es noch viele mehr. Auch oft zitiert: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, sagte der große Willy Brandt Helmut Schmidt.1)Ich habe zunächst fälschlicher Weise das Zitat Willy Brandt in den Mund geschoben, der sich sicherlich im Grabe umgedreht hätte. Nein, es stammt von Heltmu Schmidt. Ganz herzlichen Dank an die sehr aufmerksame Leserin Anne Schneider, die mich auf diesen Fehler aufmerksam gemacht hat. Beliebtestes Argument ist sicherlich: „Die Weltrettung – das ist ja was für naive, blauäugige Idealisten.“

Fake it until you make it 
Was wäre, wenn Du einfach mal zumindest versuchst, daran zu glauben, dass wir diese Welt zu einem besseren Platz machen werden? 

Ich stelle Dir dazu folgende Frage: Was macht es wohl mit Deiner Grundhaltung, wenn Du Dir eigentlich eine bessere Welt wünschst, aber glaubst nichts dafür tun zu können? (Und ich weiß, dass es Dir im Grund nicht egal ist, denn zu viele repräsentative Erhebungen besagen exakt, dass die Mehrheit der Menschen sich eine gerechtere, auf die Umwelt achtende Gesellschaft wünscht – bspw. die der Bertelsmann Stiftung) Und eine weitere Frage: Was glaubst Du, würde sich verändern, wenn Du (und vielleicht noch mehr Menschen – vielleicht sogar insgesamt 5 Prozent) Dich einfach mal nur entschließen würdest, daran zu glauben, dass ein fulminanter Wandel möglich ist? Und wenn Du dabei bedenkst, dass wir Menschen bisher nur einen winzigen Teil unseres Potenzials nutzen, dann hast Du vielleicht eine Ahnung, dass doch so viel mehr möglich sein kann, an das wir jetzt überhaupt noch nicht denken können…

Erde mit Atmosphre und Mond

Ich bin der festen Überzeugung, wenn ein Teil der Menschheit daran glaubt, dass wir diesen unseren Planeten zu einem besseren Platz machen können, dann wird allein schon diese Haltung, dieser Glaube daran, einen entscheidenden Unterschied bewirken, und den Möglichkeitsraum vergrößern. Nur daran zu glauben, tut ja erstmal gar nicht weh ;-).

Ich freue mich also sehr, wenn dieser Artikel ein paar Menschen inspiriert mitzumachen – einfach erstmal daran zu glauben. Und wenn Du jetzt mit einem „Steffi, ist das nicht reichlich naiv?“, reagierst und mir zig Studien auflistet, warum das doch alles eh keinen Sinn und die „Anderen“ (ersetze beliebig: die „Reichen“, die „Mächtigen“, die „Unternehmer“, die „Konzernbosse“, die „Politiker“, die „Verbraucher“) etwas tun müssten, damit sich was verändert, dann bin ich sehr stolz auf Deine Belesenheit und danke Dir für diese wertvollen Informationen, die umso mehr die Dringlichkeit, jetzt sofort loszulegen untermauern.

Weißt Du was?
Ich liebe mein Leben und meine Träume einfach viel zu sehr,
als dass ich mich dadurch einschüchtern ließe.

Nenne mich Idealistin, nenne mich naiv, nenne mich verrückt:
Ich glaube einfach fest daran, dass jeder Einzelne von uns
einen nennenswerten Beitrag für eine bessere Welt leisten kann.
Und ich werde es mir nicht nehmen lassen, mit ganzer Leidenschaft dafür einzustehen.
Also, bist DU dabei und glaubst und gehst mit mir?

Was können wir jetzt konkret tun?
Die Globalen Nachhaltigkeitsziele als Leitsterne für den Wandel
Mögliche Orientierungspunkte für eine bessere Welt gibt es viele: Etwa die Umweltenzyklika von Papst Franziskus „Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ aus dem Jahr 2015, die sich umfassend mit aktuellen Fragen der Schöpfungstheologie, der Umwelt und Ökologie sowie des Klimawandels auseinander setzt und Empfehlungen abgibt oder auch die kleine Schrift „Ethik ist wichtiger als Religion: Der Appell des Dalai Lama an die Welt“Ideale Leitsterne für die Ambition, die Welt zu einem besseren Platz zu machen, sind meiner Ansicht nach die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals (SDGs), weil sie so umfassend und gleichzeitig sehr konkret sind. 2)Ich habe das große Glück, aktuell an einem Projekt namens „Weltwunder -Wandel statt Wachstum“ des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. mitzuwirken, in dem wir uns für eine Publikation sehr intensiv mit den SDGs beschäftigen. Von daher kann ich gerade sehr intensiv in die Materie eintauchen. Sobald die Publikation dazu veröffentlicht ist, werde ich auch darüber berichten.

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Die Globalen Nachhaltigkeitsziele im Überblick

Weltrettung ganz konkret und in homöopathischen Dosen:
Woche für Woche ein SDGs und Ideen zum Aktiv-Werden!
Hier auf meinem Blog werde ich Euch sukzessive in wöchentlichem Abstand die globalen Nachhaltigkeitsziele auf unterhaltsame Weise skizzieren und Dir ganz konkrete Beispiele nennen, wo und wie Du Dich engagieren kannst, um einen Beitrag zur Erreichung der Ziele zu leisten. Ich möchte Euch richtig Lust auf dieses Thema machen und hänge mich dafür richtig rein. Ganz fest versprochen!

Bevor wir loslegen: Kleiner Zwischenstopp – Weltrettung warum?
Ich starte nächsten Freitag, am 10.06.2016 – allerdings erstmal mit einem kleinen Zwischenstopp, bevor wir richtig loslegen: Es wird darum gehen, warum ich mich für die Weltrettung einsetze und warum es meiner Ansicht nach nicht nur pures Idealistentum und Aufopferung sind, sondern auch mit meinem „starken Ich“ und einer Klarheit gegenüber Dir selbst zu tun hat.

Also, bist Du am kommenden Freitag, 10.06.2016 am Start
und gehst die Sache gemeinsam mit mir an?
Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Menschen,
der mitmacht und mitdenkt und auch Feedback gibt.
Wir lesen uns nächsten Freitag! Okay?

PS:

Aktuell arbeitet die Bundesregierung gerade an einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie, die Bezug nimmt auf die globalen Nachhaltigkeitsziele. Sie soll im Herbst 2016 willkommen geheißen werden. Lies doch mal rein, was der aktuelle Plan ist.

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Hier findest Du ähnliche Artikel dieses Blogs:

References   [ + ]

1. Ich habe zunächst fälschlicher Weise das Zitat Willy Brandt in den Mund geschoben, der sich sicherlich im Grabe umgedreht hätte. Nein, es stammt von Heltmu Schmidt. Ganz herzlichen Dank an die sehr aufmerksame Leserin Anne Schneider, die mich auf diesen Fehler aufmerksam gemacht hat.
2. Ich habe das große Glück, aktuell an einem Projekt namens „Weltwunder -Wandel statt Wachstum“ des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. mitzuwirken, in dem wir uns für eine Publikation sehr intensiv mit den SDGs beschäftigen. Von daher kann ich gerade sehr intensiv in die Materie eintauchen. Sobald die Publikation dazu veröffentlicht ist, werde ich auch darüber berichten.

Gestatten, Margarethe Moral-Apostel!

MargareteWie Ihr seit dem letzten Blogpost wisst, geht es mir um ein ganz bedeutsames Thema: Ich trete für eine bessere Welt ein und möchte einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass wir in zwei Jahrzehnten unsere Lage der Welt deutlich zum Besseren gewendet haben werden.

Das ist schon ein sehr heikles Thema, bei dem man schon recht klugscheißerisch und oberlehrerhaft rüberkommen kann. Ich will mir diesen Schuh aber nun wirklich nicht anziehen. Wie die Weltrettung so funktioniert, das weiß schließlich keiner so genau – sonst hätten wir es doch schon längst gepackt. Außerdem möchte ich nicht missionarisch und vorschreidend sein. Ich will niemandem klare Regeln vorschreiben à la: “ Wenn Du nicht mindestens streng vegan oder gar fruktarisch lebst, zählst Du nicht zum „Club der besten Weltretter“… Nein, ich finde, jede und jeder kann und darf nach seiner eigenen Fasson seinen Beitrag leisten – und das mit ganz viel Freude.

Gestatten, Margarethe erledigt das Moral-Aposteln für mich!

Damit ich gar nicht so klugscheißerisch daherkomme, weiß ich seit gut drei Jahren eine sehr gute Freundin an meiner Seite, die diesen Besserwisser-Job auf sehr charmante, liebevolle Art und Weise – stets mit einem kleinen Augenzwinkern versehen – ausfüllt. Ich kann mir keine bessere dafür vorstellen: als Margarethe Moral-Apostel (Doppel-Name! Ja, sie ist „progressiv verheiratet“ – sie nennt ihre Beziehung eine Ehe mit Extras – sie ist auch nach zwanzig Beziehung noch immer ganz eng mit ihrem Mann, sexuelle Extras mit weiteren Männern und Frauen schließt sie dennoch nie ganz aus). Weil sie in dieser Beziehung so offenherzig ist, gestattet sie sich und ihrem Moral-Empfinden, diese Freiräume auch auf weitere Lebensbereiche auszuweiten: Es gibt keine starren Regeln, sondern ganz viele Möglichkeiten – fast so viele wie es Menschen, Bedürfnisse und Werte gibt – alles ist ein Miteinander-Austarieren und -Ausprobieren – achtsam, respektvoll und neugierig. So ist Margarethe Moral-Apostel! Sympathisch, oder?

Ja, sie kam vor drei Jahren zu mir, denn schon damals war mir klar, dass sie bei einem derart wertenden Thema eine zentrale Rolle spielen würde. Damals wollte ich sie für eine feste Kolumne engagieren. Heute weiß ich noch nicht, ob sie sich nicht dann und wann einfach nur mal auf dem Off melden wird (bei einer Geschichte bin ich mir schon sehr sicher,sie heißt „Drei Wünsche frei“). Vermutlich wird sie nicht Teil meines aktuellen Buchprojektes. Aber es ist dennoch gut und wichtig, dass sie da ist. Ich wollte sie Euch zumindest mal als Teil meines Dream-Teams vorstellen :-).

Geschaffen wurde sie übrigens von der tollen Illustratorin Tanja Föhr, die sie damals nach meinen Vorstellungen aufgemalt hat.

Und Du, welche Figuren begleiten Dich mein Deiner Arbeit?

Die magischen fünf Prozent: Weltrettung meets Mengenlehre – und was Du selbst damit zu tun hast

Underwater view at coral reef and fishes, Dahab, Red Sea, Egypt

© fotolia.de / Urheber: johnwalker1

„Da wo ich herkomm‘ wohnen eintausend Menschen,
im Ort daneben schon zweimal so viel,
300.000 in der nächsten Großstadt
und bald vier Millionen in Berlin.“

(aus „80 Millionen“ von Max Giesinger)

Meine Vision ist es, mit meinen Fähigkeiten und Talenten einen entscheidenden Beitrag dazu zu leisten, dass wir die Welt zu einem besseren Platz gemacht haben werden – mehr Gerechtigkeit, mehr Achtsamkeit unter uns Menschen und gegenüber den Ressourcen, die wir verwenden, weniger Kriege und so einiges mehr. Vor allen Dingen möchte ich es noch erleben, dass wir das geschafft haben – wir sollten also in meiner Vorstellung dahingehend in den kommenden Jahrzehnten schon einiges gewuppt haben :-).

Das Megaziel Weltrettung: Wie wird es greifbar?

Das ist natürlich ein hehres, ein großes, eine Megaziel. Die Weltrettung? Wie kann das gehen? Wie kann die Weltrettung zu einem messbaren Ziel werden, wie kann sie in greifbare Nähe rücken. Nun: Seitdem ich von einer bestimmten Zahl weiß, bin ich mir sehr sicher, dass wir es schaffen können. Ich habe davon in dem sehr lesenswerten Buch „Die Glücks-Ökonomie – Wer teilt, hat mehr vom Leben“ des Autorinnen-Duos Annette Jensen und Ute Scheub erfahren. Es geht um die „magischen fünf Prozent“. Ich zitiere die beiden Autorinnen:

Noch nie in der Geschichte haben sich so viele Menschen für Menschenrechte, Gerechtigkeit und den Schutz des Planeten eingesetzt. Fünf Prozent eines tierischen Schwarms reichen aus, um diesen in eine andere Richtung zu treiben, hat der Verhaltensbiologe Jens Krause festgestellt. Fünf Prozent Entschlossene genügen auch, um eine ganze Gesellschaft umzuorientieren.“1)Damit beziehen sich Annette Jensen und Ute Scheub auf Aussagen in Richard David Prechts  Buch: „Die Kunst kein Egoist zu sein“, in dem im Kapitel „Die Moral der Horde“ (Seite 222 ff.) genau auf dieses Phänomen und die Beoachtungen von Jens Krause ausführlich eingeht.

Fünf Prozent: Mengenlehre meets Weltrettung

Fünf Prozent also, Max Giesingers wunderschöner Song handelt von einer Frau, die ihn aus 80 Millionen Menschen, die wir in Deutschland leben, gefunden hat. Er hat schon ganz recht, dass der Wahrscheinlichkeitsrechnung nach die die Möglichkeit, diesen einen Menschen zu finden, wirklich äußerst gering ist.2)Ich war noch nie Mathefan, von daher werde ich erst gar nicht versuchen, das zu errechnen ;-). Nur so viel: Zu Max Song selbst meine ich nur, dass er zwar ganz fantastisch ist, aber dass dieser Sache mit der einen großen Liebe – nun ja – vielleicht einfach ein wenig vom eigenen Radar abhängt ob man sie denn findet. Es gibt da durchaus auch andere Meinungen ;-). Als ich in Studienjahren mal ein wenig Liebeskummer hatte, besuchte ich mit einem engen Freund ein Stadionkonzert. Um mich aufzumuntern, versuchte er es mit den Gedanken: „Steffi, stell Dir vor, das ganze große Stadion wartet hier auf Dich. Nun ja, ich denke mal schätzungsweise die Hälfte, wenn Du für Dich festgelegt hast, nur heterosexuell zu sein.“ Damals fand ich das so gar nicht lustig, heute kann ich schon sehr darüber schmunzeln… :-) Doch fünf Prozent, das ist ja wirklich eine überschaubare Größe, wenn wir davon absehen, dass alle sich dann mal auf ein Zielgemenge einigen müssten ;-). Zoomen wir uns langsam ran:

  • Fünf Prozent von acht Milliarden Menschen, die auf unserem wunderschönen Planeten Erde leben, das sind 400 Millionen. Es müssten also ungefähr die Hälfte der EU-Einwohner*innen (ca. 750 Millionen Menschen) nicht nur davon überzeugt sein, sondern auch dafür zu 100 Prozent für eine bessere Welt einstehen. Das klingt ja sehr ernüchternd – und vor allen Dingen so wenig greifbar :-(
  • Blicken wir mal auf Deutschland: Hier leben ungefähr 80 Millionen Menschen, wie Max Giesinger so schön singt. Hier müssten wir also 4 Millionen Menschen überzeugen – das sind so viele Menschen, wie in Berlin leben. Also: ganz Berlin müsste  sich dafür mit ganzer Leidenschaft auf den Weg machen. Das klingt auch noch etwas unrealistisch.
  • Ich selbst lebe in Hannover – gemeinsam mit insgesamt ungefähr 500.000 weiteren Menschen. Hier müssten also 25.000 Menschen vollends für die Weltrettung einstehen. Das klingt immer noch sehr utopisch. Wenn ich mich aber daran erinnere, dass Anfang April 2016  immerhin ungefähr 90.000 Menschen hier in Hannover auf die Straße gingen sind, weil sie gegen TTIP sind, dann wird die Zahl langsam greifbar. Okay, es waren Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet. Dennoch…
  • Ich habe studiert in Lüneburg, einem schnuckeligen kleinen Studentenstädtchen mit 60.000 Einwohnern. Hier wären es 3.000 Menschen, die zu überzeugen wären. Wenn ich daran denke, dass ich mich gerade in einer Coaching-Community, dem Human Trust initiiert von Andrea und Veit Lindau, bewege, der sich über 7.000 Menschen zugehörig fühlen, dann habe ich langsam ein Gefühl von Machbarkeit :-), zumal es ja noch weitere Bewegungen und Gemeinschaften gibt, die ähnlich unterwegs sind.
  • Jetzt komme ich zur kleinsten Einheit, die ich betrachten mag., und die hat wiederum mit dem dem Song von Max Giesinger zu tun. Denn ich bin tatsächlich in einem 1000-Seelen- Dorf aufgewachsen: in  Hahausen am Harzrand. In Hahausen, vielleicht auch in meinem Kiez bei mir ums Eck, der 1.000 zählen könnte, in meinem erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis (wenn ich an all die Initiativen denke, in denen ich mich bewege), wären es rund 50 Menschen, die wirklich für die Weltrettung zu entflammen wären. Spätestens bei dieser Zahl habe ich das Gefühl, dass wir es wirklich packen können.

Wie ein Virus: Weltrettung ist möglich – Spread the word! Und: schmeißt eine Weltrettungsparty :-)

Stell Dir vor auch Du fängst an, diese Zahl weiter zu wispern. „Du, ich hab da gehört, wenn wir uns alle zusammen, dann könnten wir unseren  kollektiver Traum davon, die Welt zu einem besseren Platz zu machen, Wirklichkeit werden lassen.“ Schau Dich mal in Deinem Freundeskreis um: 50 Menschen, die von einer besseren Welt träumen, die findest Du doch sicherlich. Wie wäre es, wenn Du 50 Menschen zu einer Weltrettungsparty einlädst und Ihr Euch feiernd darauf einstimmt, dass Ihr bald gemeinsam was ganz Großes schaffen werdet?

Doch halt, nicht so schnell, wir realistisch ist das überhaupt, ist es überhaupt unser kollektiver Traum, die Welt zu einem besseren Platz zu machen – und wenn ja: was wäre dann das „Wahlprogramm zur Weltrettung“?

Gibt es wirklich einen kollektiven Traum zur Weltrettung?
Es gibt sogar beachtenswerte Studien, die das bestätigen. Eine repräsentativen Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge wünschen sich nahezu 80 Prozent aller Menschen hier in Deutschland eine neue Wirtschaftsordnung – eine Wirtschaftsordnung, die fairer und gerechter ist und die ressourcenschonender agiert. Dafür sind die Menschen sogar bereit, auf Einkommen zu verzichten. Das ist ihnen nämlich gar nicht am wichtigsten.3)http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/umfrage-deutschland-wirtschaftsordnung Interessant, oder?

Lassen wir darüber hinaus mal die Menschen direkt sprechen. Ich habe bereits die Community „human trust“ rund um Veit und Andrea Lindau angeführt. Dort waren in einem der Tagesimpulse die Mitglieder gefragt, über das Glück zu reflektieren, eine der Fragestellungen war auch, was die Menschen denn derzeit unglücklich mache. Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 900 Menschen. Zwei Drittel davon waren unglücklich mit der Lage der Welt: Wie wir die Umwelt zerstören, wie der Kapitalismus Ungleichheiten schafft, wie wir 1 Milliarde Menschen in der Welt hungern lassen, obwohl doch genügend Nahrung für alle da wäre. Spricht das nicht eine deutliche Sprache?

Offenbar ist es tatsächlich so, dass viele von uns sich eine Alternative wünschen, ihnen die Thematik aber zu komplex erscheint. Sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen, stehen vor einem riesigen Berg, denken, dass ihr eigenes Handeln sowieso nichts bewirken kann, fühlen sich gelähmt – und lassen deshalb alles so, wie es ist. Doch wenn es so vielen von uns so geht, dass wir uns eine bessere Welt wünschen und uns die aktuelle Lage der Dinge so unglücklich macht, warum belassen wir es denn dabei und suchen nicht anstatt dessen nach einer Lösung, wie wir das wirklich packen können.

Aufbruchsstimmung: Lass uns geh´n!

Mich stimmt sehr optimistisch, dass dies schon an vielen Orten, in vielen Bewegungen passiert. Es ist Aufbruchsstimmung – von Persönlichkeitsentwicklungs-Communites über Ernährungsbewegungen bis hin zu den Transition Towns oder auch Bewegungen zur Solidarischen Ökonomie und Gemeinwohl-Ökonomie wie auch der Umweltbewegung. In einem späteren Blogbeitrag werde ich dezidierter darauf eingehen und eine Kartographie des Wandels skizzieren.
Als, wenn es denn so einfach wäre: Wie schaut das Wahlprogramm zur Weltrettung aus?

Wir können also wohl festhalten, dass sich eine überwiegend Mehrheit eine bessere Welt wünscht – nur würden wir uns überhaupt auf ein gemeinsames „Wahlprogramm zur Weltrettung“ einigen können? Ich habe da schon eine Idee, sie hat mit den globalen Nachhaltigkeitszielen zu tun, die im Herbst 2015 von den Vereinten Nationen willkommen geheißen wurden. Aber das schildere ich Dir einmal in einem der kommenden Blogartikel :-).

 

Jetzt freue ich mich, wenn Dich mein Artikel inspiriert hat, wenn Du Überlegungen dazu hast oder auch Fragen, hinterlasse gerne einen Kommentar.

Herzliche Grüße zu Dir – in Aufbruchsstimmung,

Steffi.

 

References   [ + ]

1. Damit beziehen sich Annette Jensen und Ute Scheub auf Aussagen in Richard David Prechts  Buch: „Die Kunst kein Egoist zu sein“, in dem im Kapitel „Die Moral der Horde“ (Seite 222 ff.) genau auf dieses Phänomen und die Beoachtungen von Jens Krause ausführlich eingeht.
2. Ich war noch nie Mathefan, von daher werde ich erst gar nicht versuchen, das zu errechnen ;-). Nur so viel: Zu Max Song selbst meine ich nur, dass er zwar ganz fantastisch ist, aber dass dieser Sache mit der einen großen Liebe – nun ja – vielleicht einfach ein wenig vom eigenen Radar abhängt ob man sie denn findet. Es gibt da durchaus auch andere Meinungen ;-). Als ich in Studienjahren mal ein wenig Liebeskummer hatte, besuchte ich mit einem engen Freund ein Stadionkonzert. Um mich aufzumuntern, versuchte er es mit den Gedanken: „Steffi, stell Dir vor, das ganze große Stadion wartet hier auf Dich. Nun ja, ich denke mal schätzungsweise die Hälfte, wenn Du für Dich festgelegt hast, nur heterosexuell zu sein.“ Damals fand ich das so gar nicht lustig, heute kann ich schon sehr darüber schmunzeln… :-
3. http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/umfrage-deutschland-wirtschaftsordnung

Aus meiner Bibliothek: Julia Cameron – „Der Weg des Künstlers“

Foto (5)

Eines meiner Lieblingsbücher zur Ankurbelung der eigenen Kreativität ist der Klassiker „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron.

Das Buch unterstützt den Leser/die Leserin in 12 Lektionen mit vielen Schreib-, Denkübungen sowie in Übungen zur sinnlichen Wahrnehmung, die einen zugleich neu innere Landschaften entdecken lassen. Wer sich komplett darauf einlässt, wird ahnen: Dieses Buch hat es in sich und wird „nachwehen“.

Julia Cameron schlägt begleitend zur Lektüre vor, drei einfache Werkzeuge in den Alltag zu integrieren:

  1. die Guten-Morgen-Seiten:
    Stehe täglich ein halbe Stunde früher und verfasse handschriftlich ca. drei Seiten, um Deinen Schreib- und Kreativitätsfluss zu aktivieren,
  2. Rendezvous mit Dir selbst:
    Verabrede einmal in der Woche ein Stelldichein mit Dir allein für einige Stunden und verbinge die Zeit bewusst mit Dir, mach es Dir schön (stöbere in einem Trödelladen, nimm in Ruhe ein Bad nehmen, geh allein ins Restaurant oder was auch immer Dir einfällt, werde kreativ, …)
  3.  Wöchentlicher Spaziergang:
    Führe Dich darüber hinaus mindestens einmal die Woche „Gassi“ und gehe bewusst spazieren – nicht hektisch, sondern ganz in Ruhe, nimm Deine Umgebung wahr und genieße es.

Ich finde, das sind allesamt sehr wertvolle Anregungen, die ich von Zeit zu Zeit in meinen Alltag integriere – immer wie es passt. Die „Guten Morgen-Seiten“ sind gelegentlich meine „stille halbe Stunde“ am Morgen, doch wenn es allzu hektisch ist, lasse ich sie wegfallen. Das tut mir allerdings nicht gut. Gerade beim Durchblättern habe ich wieder gemerkt, dass mir das Buch richtig Lust macht, und ich freue mich schon sehr darauf bei Gelegenheit, einmal wieder die eine oder andere Übung daraus zu machen.

Neben ihrem Erstlingswerk „Der Weg des Künstlers“ hat Julia Cameron übrigens weitere lesens- und beachtenswerte „Kreativitätsbücher“ verfasst.

Und welche Bücher und Medien helfen Dir zur Aktivierung Deiner Kreativität?

Welche Tipps hast?

 

Das Buch:
Julia Cameron: „Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“

Ich freue mich, wenn Du das Buch bei Deinem lokalen Buchhändler ums Eck erwirbst!
Gute Alternative: Vielleicht findest Du es auch auf der Plattform fairmondo.de, die sind auf dem Weg, einen fairen Online-Marktplatz zu etablieren.

 

PS:

Die Krimiautorin Daniela Alge (um ihre Autorenwebsite zu besuchen, klicke bitte auf diesen Link) hat ebenfalls darüber geschrieben, wie ihr „Der Weg des Künstlers“ bei ihrer Arbeit hilft. Ich verlinke hier gerne auf den Artikel: https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/22/blogparade-special/